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Leopoldplatz

Umgestaltung und Weiterentwicklung des Leopoldplatzes in Berlin-Wedding

Auftraggeber: Bezirksamt Mitte von Berlin
Architekt: Frank von Bargen
Bauvolumen: 415.000 €
Bauzeit: 2011/2012

Der Leopoldplatz gilt schon lange als sozialer Brennpunkt mit "Schmuddel-Image" in Berlin-Wedding. Durch eine umfassende Umgestaltung, in die die Anwohner schon vor Planungsbeginn mit eingebunden wurden, sollte er wieder attraktiver und für mehr Menschen im Kiez nutzbar gemacht werden.

Das Areal entlang der Müllerstraße soll als Stadtplatz zum Verweilen einladen. Sitzelemente aus Beton mit Hartholz-Auflagen wurden um den Platz herum errichtet, in der Mitte entstand ein Fontainenfeld mit Schieferfliesen. Insgesamt bleibt der Platz aber weitgehend offen, um ihn auch weiter als Marktplatz oder für Veranstaltungen nutzen zu können. Hinter der Alten Nazarethkirche wurde eine umzäunte Liegewiese für Familien und eine Boule-Bahn angelegt sowie ein großer Spielplatz mit dem Thema "Ritterburg". Hier finden sich die gleichen Sitzelemente wieder, außerdem wurden gelbe Klinkermauern und Betonelemente als Raumteiler errichtet. An der Müllerstraße beginnend zieht sich ein "Aktionsband" entlang der gesamten Grünanlage hinein in den Kiez. Hier wurde die vorhandene doppelte Baumreihe lediglich ergänzt, zwei Streifen Charlottenburger Platten zwischen wassergebundener Wegedecke bilden einen Weg wie unter Arkaden, verschiedene Sitzgelegenheiten laden zum Aufenthalt ein. Von oben gesehen bilden diese den Schriftzug "Leopoldplatz". Die Trinkerszene erhielt ihren "halböffentlichen" Platz hinter einer begrünten Mauer.

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